Kooperationen
Durch ihre internationalen Kooperationen bieten die Volksbanken ihren Kunden die Kompetenzen und die Möglichkeiten einer internationalen Großbanken-Gruppe. Gleichzeitig verfügen sie aufgrund ihrer regionalen Verankerung und ihres Förderauftrages über eine besondere Kundennähe.
Die wichtigsten Kooperationen
Am 23. Jänner 1997 wurde der Kooperationsvertrag zwischen dem Bundesverband der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) und dem Österreichischen Genossenschaftsverband (Schulze-Delitzsch) feierlich unterzeichnet.
Mit 30 Millionen Kunden und über 15 Millionen Mitgliedern ist die genossenschaftliche Bankengruppe des BVR ein gewichtiger Faktor im deutschen Bankengewerbe und in der deutschen Wirtschaft. Mit den 15,7 Millionen Mitgliedern übersteigt die Zahl derer, die durch den Erwerb eines Genossenschaftsanteils Eigentümer einer Bank sind, die Zahl der Aktienbesitzer in Deutschland um das Dreifache. Mit 14.100 Bankstellen weist die Gruppe das dichteste Bankstellennetz in Europa auf.
Zielsetzung der engen Kooperation, die seit Jahren bereits eine faktische ist, ist die institutionelle Zusammenarbeit. Seit Jänner 1992 existiert eine Kooperation zwischen französischen und österreichischen Volksbanken. Eine engere Zusammenarbeit vereinbarten der Genossenschaftsverband Bayern e.V. und die österreichischen Volksbanken im November 1993. Am 16. Juni 1999 kam es zu einem Kooperationsabkommen zwischen den marokkanischen Volksbanken und den österreichischen Volksbanken.