Renovierung
Nachdem der ÖGV das Haus in 1010 Wien, Löwelstraße 14-16, erworben hatte, ließ er es innerhalb eines Jahres sanft restaurieren. Der heutige Empfang musste weitgehend ausgehöhlt und links und rechts mit 20cm dicken Stahlträgern abgestützt werden. Diese waren auf einer Länge von 12m angebracht. Zur besseren Veranschaulichung: Auf jeden abgestützten Meter entfiel ein Gewicht einer modernen Lokomotive.
Das Dachgeschoß war nicht genutzt und wurde vom ÖGV komplett ausgebaut, mit neuer Betondecke und neuem Betonboden. Damit konnten 700m² Fläche für Veranstaltungen und Seminare gewonnen werden. Komplett neu ist auch die Aussichtsterrasse mit Blick über Wien und der im 2. Weltkrieg zerstörte Wissenschaftsturm.
Am 15.05.2001 wurde das -- den Schulze-Delitzsch-Genossenschaften gewidmete Haus -- in Anwesenheit von 500 Festgästen feierlich durch Bundeskanzler Schüssel eröffnet.
Das Dachgeschoß war nicht genutzt und wurde vom ÖGV komplett ausgebaut, mit neuer Betondecke und neuem Betonboden. Damit konnten 700m² Fläche für Veranstaltungen und Seminare gewonnen werden. Komplett neu ist auch die Aussichtsterrasse mit Blick über Wien und der im 2. Weltkrieg zerstörte Wissenschaftsturm.
Am 15.05.2001 wurde das -- den Schulze-Delitzsch-Genossenschaften gewidmete Haus -- in Anwesenheit von 500 Festgästen feierlich durch Bundeskanzler Schüssel eröffnet.
Räumlichkeiten
Moderne Büroräumlichkeiten mit moderner Infrastruktur in einem Haus der Gründerzeit. Das Haus bietet mit seinen 4.000 m2 nicht nur den ÖGV-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern genügend Platz, sondern auch ausreichend Raum für Veranstaltungen. Die dafür vorgesehenen Räume sind für 200 Personen ausgelegt und sollen der Aufgabe des ÖGV als Kommunikations- und Informationsplattform für seine Mitglieder nachkommen.
Sollten Sie Interesse an einem Veranstaltungsort in der Wiener Innenstadt haben und ÖGV-Mitglied sein, informieren Sie sich bei Frau Prandtner unter 01/31328-107 oder per E-Mail: karin_prandtner@oegv.volksbank.at.
Sollten Sie Interesse an einem Veranstaltungsort in der Wiener Innenstadt haben und ÖGV-Mitglied sein, informieren Sie sich bei Frau Prandtner unter 01/31328-107 oder per E-Mail: karin_prandtner@oegv.volksbank.at.
Umgebung
Mit einer webcam aus dem Rathaus sieht man, allerdings nicht immer, unser Haus vor allem am Nachmittag recht gut. Schauen Sie doch einfach öfter rein...
Links der Blick aufs Wiener Rathaus vom Dach des ÖGV-Hauses
So erreichen Sie uns
mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
U3: Station Herrengasse/Ausgang Minoritenplatz (ca. 3 Gehminuten)
mit den Ringlinien 1 oder 2 bzw. der Linie D, Station Rathaus.
Sie können parken:
in der Rathausgarage,
in der Votivparkgarage (Zufahrt über die Universitätsstraße)
in der Garage Freyung (Zufahrt von der Schottengasse in die Herrengasse)
Im 1. Bezirk ist Kurzparkzone von 9 Uhr bis 19 Uhr. Parkscheine sind in der Lobby des ÖGV erhältlich.
Die Geschichte des ÖGV-Hauses
Die Löwelstraße wird so genannt nach der dort befindlich gewesenen Löblbastei. Diese ist in den Jahren 1554 bis 1557 entstanden. Ursprünglich wurde für sie die Bezeichnung „Römisch kaiserliche Majestät-Bastei“, gebraucht, die später vermutlich wegen der Nähe des Landhauses in den Namen „Land- oder Landschaftsbastei“ überging.
Seit 1649 hieß sie Löblbastei - nach dem 1638 verstorbenen kaiserlichen Generalfeldwachtmeister, Kriegsrat und Oberst der Stadtgarde Hans Christoph Freiherr von Löbl.
1683 zentrierte sich gegen die Löblbastei als Teil der Stadtbefestigung die ganze Wucht des türkischen Angriffes. Der Angriff verwandelte die Löblbastion in einen Trümmerhaufen.
Nach 1683 wurde die bisher unbebaut gebliebene Seite der Löwelstraße mit kleinen ebenerdigen und einstöckigen Häuschen besetzt, die vornehmlich als Stallungen hochadliger Herrschaften benützt wurden.
Dem Abbruch der Basteien fielen diese Häuser zu Opfer. Die Löblbastei war eine der letzten Basteien, die abgebrochen wurde. Vom 22. Juli 1874 bis 18. Mai 1875 erfolgte die Abtragung. Damit verschwand auch das „Paradeisgartl“ auf der Löblbastion, wo seit 1822 das „Cortische Kaffeehaus“ zum Treffpunkt der guten bürgerlichen und aristokratischen Gesellschaft Wiens geworden war.
1880 wurde das heutige ÖGV-Haus in der Löwelstraße Nr. 14-16 im Ringstraßenstil erbaut. 1905 ist als Eigentümer das Erzherzogtum unter der Enns, 1911 der Niederösterreichische Landesausschuß ausgewiesen, später das Bundesland Niederösterreich mit Sitz der Niederösterreichischen Versicherung und schließlich die Landeslandwirtschaftskammer für Niederösterreich. Im April 1997 wurde das Haus vom ÖGV erworben.
Seit 1649 hieß sie Löblbastei - nach dem 1638 verstorbenen kaiserlichen Generalfeldwachtmeister, Kriegsrat und Oberst der Stadtgarde Hans Christoph Freiherr von Löbl.
1683 zentrierte sich gegen die Löblbastei als Teil der Stadtbefestigung die ganze Wucht des türkischen Angriffes. Der Angriff verwandelte die Löblbastion in einen Trümmerhaufen.
Nach 1683 wurde die bisher unbebaut gebliebene Seite der Löwelstraße mit kleinen ebenerdigen und einstöckigen Häuschen besetzt, die vornehmlich als Stallungen hochadliger Herrschaften benützt wurden.
Dem Abbruch der Basteien fielen diese Häuser zu Opfer. Die Löblbastei war eine der letzten Basteien, die abgebrochen wurde. Vom 22. Juli 1874 bis 18. Mai 1875 erfolgte die Abtragung. Damit verschwand auch das „Paradeisgartl“ auf der Löblbastion, wo seit 1822 das „Cortische Kaffeehaus“ zum Treffpunkt der guten bürgerlichen und aristokratischen Gesellschaft Wiens geworden war.
1880 wurde das heutige ÖGV-Haus in der Löwelstraße Nr. 14-16 im Ringstraßenstil erbaut. 1905 ist als Eigentümer das Erzherzogtum unter der Enns, 1911 der Niederösterreichische Landesausschuß ausgewiesen, später das Bundesland Niederösterreich mit Sitz der Niederösterreichischen Versicherung und schließlich die Landeslandwirtschaftskammer für Niederösterreich. Im April 1997 wurde das Haus vom ÖGV erworben.